[1] In Weimar, wo M. und Begleiter gestern ankamen, erfuhren sie, daß [in Frankfurt/Main] Hoffnung auf Frieden besteht; man rechnet nicht mit der Anwesenheit des Kaisers.
[2] [Lgf. Philipp von Hessen], der in Naumburg bei seiner Schwester [Elisabeth von Sachsen zu Rochlitz] und anschließend bei Kf. [Johann Friedrich] war, sprach [mit M.] über die Verhandlungen in Leipzig [⇨ 2141.3]; dies vertraulich!
[3] Des [Hz. Heinrich] von Braunschweig[-Wolfenbüttel] Kanzler [Johannes Stopler], den Bleikard [Sindringer] als geistvollen Mann kennt, ist in Leipzig.
[4] [Gregor] Brück versprach, mit Kf. [Johann Friedrich] über J.s Angelegenheit zu sprechen. Am Mittwoch [5.2.] wird der Kf. die Reise [nach Frankfurt] antreten. Morgen wird durch die Fuhrleute [Luthers] Gehalt geschickt. Morgen mehr.
[5] Gruß von Franz [Burchard], der seine Hilfe in des J. Angelegenheit verspricht.