M. an Friedrich Myconius in Gotha.
- [Leipzig], 6. Oktober 1537
[1] Unter Bezugnahme auf ein Gespräch zwischen Myc. und M. in Wittenberg [⇨ 1807?] empfiehlt M. den Mathematikstudenten Valentin [Engelhardt] aus Gotha für die Verlängerung seines Stipendiums durch den Rat seiner Vaterstadt. Dabei betont M. die Notwendigkeit der mathematischen Wissenschaften und
[2] erzählt die Geschichte des Leipziger Mathematikers Alexander [NN], der aus Not in die Stadt Meißen übersiedelte; sein geometrisches Werk wollen die [Wittenberger] bald herausgeben.
[3] Anbei die Rede über den Kuckuck [gegen Jakob Schenck: CR 11, 335-342]. Man wartet immer noch darauf, daß [Schenck] aus Freiberg [nach Wittenberg] kommt und seine Anklage [⇨ 1941.2] vertritt.
[4] M. las Kg. [Heinrichs VIII.] von England Absage seiner Teilnahme am Konzil [⇨ 1964] mit Angriffen gegen Papst [Paul III.]. Nachrichten über Italien, Türken und Venedig.
Fundort:
CR 3, 415f Nr. 1611.
‒ MBW.T 7.
Nachtrag:
2: Alexander NN ist Andreas Alexander.