[1] M. schreibt erst jetzt, weil Luther auf die Ankunft des Kf. [Johann Friedrich von Sachsen] wartete. Unter Hinweis auf dessen Schreiben an den Lgf. [vom 27.1.1535, vgl. WAB 12, 170 Anm.10] teilt M. mit,
[2] daß Luther die [Abendmahls]konkordie [1514] billigt, jedoch vor Übereilung warnt und zunächst Osiander, Brenz, Urbanus Rhegius und die [Theologen] der [oberdeutschen] Städte befragt sehen will [vgl. WA 38, 300; WAB 12, 169f; Luther an den Lgf., 30.1.1535: WAB 7, 156-158 Nr. 2175].
[3] M. unterstützt die Denkpause mit Rücksicht auf die [Oberdeutschen]. Er wünscht die Anwesenheit des Lgf. bei den weiteren Verhandlungen und bis dahin die Anerkennung der Städte als Anhänger der CA
[4] und erbietet sich zu weiterer Mitwirkung.
[5] M. will auch an Brenz [1544], Osiander und andere schreiben.