[1] M.s Brief mißfiel L. wegen M.s Kleinmut und Überschätzung L.s.
[2] L. leidet und will in Erfurt einen Arzt aufsuchen.
[3] L. überläßt Amsdorf oder einem anderen die Antwort an [Hieronymus] Emser.
[4] L. will M.s Schrift gegen die Pariser [⇨ 146.2] übersetzen [WA 8, 295-312, vgl. 255ff], wünscht eine Übersetzung der Schrift des Oekolampad über die Beichte [⇨ 141.6] und arbeitet an der deutschen Postille [WA 10/1/1].
[5] L. ist entbehrlich. M. soll sich schonen.
[6] L. beantwortet ausführlich M.s Frage nach Schwertgewalt der Obrigkeit und Evangelium.
[7] L. gratuliert Amsdorf zur [Schmöllner Pfründe] und zur [Hebräerbrief-]Vorlesung. L. ist nicht nötig, denn M., Amsdorf und Jonas lehren. L.s Platz wird vielleicht anderswo sein.
[8] Spalatin schreibt, daß [Kf. Friedrich von Sachsen] die Disputation über einen Teil der Beichtthesen [Karlstadts] verbot. L. rät, dem Hof künftig zuvorzukommen, wie er es bisher tat.
[9] L. braucht Fürbitte in seiner Einsamkeit.