M. an Joachim Camerarius in Nürnberg.
- [Wittenberg], 15. August [1532]
[1] Empfehlung eines aus Hamburg stammenden [Wittenberger] Studenten [NN], der wegen C. und Eobanus [Hessus] einem Freund [NN] nach Nürnberg folgt, und der anläßlich der Abreise M.s u.a. zum Augsburger Reichstag [1530, ⇨ 887f] ein Gedicht verfaßt hatte.
[2] [Lgf. Philipp von Hessen] hat den [Nürnberger Religions]frieden angenommen, aber wie gewöhnlich wütend an [Kf. Johann von Sachsen] geschrieben [Pol. A. Hessen 3, 176 Nr. 2552]. M. hält den Frieden nicht für dauerhaft. Doch werden sich die Türken zurückhalten, nachdem der von [Lgf. Philipp] durch Hieronymus Laski sondierte innerdeutsche Krieg nicht ausbrach.
[3] Eobans Absicht, nach Marburg zu gehen, wird auch auf des C. Pläne Einfluß haben. In Erfurt ist neulich die Berufung des C. und Eobans [wieder, ⇨ 1178] erörtert worden. Gruß an Eoban und die andern.
Fundort:
CR 2, 663f Nr. 1127; Cod.I, 391.
‒ MBW.T 5.
Datierung:
Jahr aus 2. Eobanus Hessus übernahm am 3.5.1533 eine Professur in Erfurt.