Adam Siber an M. [in Wittenberg].
- Grimma, 13. September 1559
[1] S. übersendet sein in elegischem Versmaß gedichtetes Psalterium Davidis, wobei er seine Vorgänger [Marcantonio] Flaminio, [Publio Francesco] Spinola und Eobanus Hessus sowie seine früheren Gedichte [⇨ 7079] erwähnt und seine Absicht erläutert: Er wollte den Urtext vollständig, aber möglichst knapp und treffend lateinisch ausdrücken. Er benützte die Übersetzung Luthers und verglich die Arbeiten von Felix [Pratensis], [Johannes] Campensis, [François] Vatablus u.a. Außerdem half der Grimmaer Geistliche [Georg Wolf], der zehn Jahre Schüler des [Bernhard] Ziegler war.
[2] S. bittet um eine Vorrede M.s [⇨ 9124] zu dem Werk, das er Kf. August [von Sachsen] widmen will und an dem er fünf Jahre gearbeitet hat.
Fundort:
Abschrift: Paris BSG, Ms. 1458, f.125r-126r.
Personen:
August von Sachsen: GNDHagrid
Campensis, Johannes: GNDHagrid
Flaminio, Marcantonio: GNDHagrid
Hessus, Eobanus: GNDHagrid
Luther, Martin: GNDHagrid
Melanchthon: GNDHagrid
Pratensis, Felix: GNDHagrid
Siber, Adam: GNDHagrid
Spinola, Publio Francesco: GNDHagrid
Vatablus, François: GNDHagrid
Wolf, Georg: GNDHagrid
Ziegler, Bernhard: GNDHagrid