[1] Im Anschluß an [8444] bedauert Ch., daß es auf dem gescheiterten Religionsgespräch in Worms auch unter den Evangelischen zu keinem gemeinsamen Bekenntnis kam.
[2] M.s Bemühungen, die wenigstens den gemeinsamen Abschied [8442] zustande brachten, werden anerkannt.
[3] Ch. ersucht M., sich bei Kf. [August] von Sachsen, dem er selbst schreiben wird [Ernst 4, 459-462 Nr. 366], dafür einzusetzen, daß nach dem Kurfürstentag [in Frankfurt/Main] eine Versammlung aller evangelischen Reichsstände einberufen wird
[4] zur Vereinheitlichung der Lehre und Verurteilung der Irrtümer,
[5] damit nicht die von [Jakob Jonas] auf dem Augsburger Reichstag 1555 vorausgesagte Gottlosigkeit um sich greift.
[6] Eine Einigung mit den Schweizern und den Ausländern ist ebenfalls anzustreben, um den Einfluß unruhiger Geister wie des Johannes Laski zu brechen.
[7] Die oberdeutschen Fürsten werden gewiß teilnehmen.