[1] G. ist überzeugt, daß er trotz dem gescheiterten Versöhnungsversuch [⇨ 8134] erneut wegen der Freiherren [Heinrich von Starhemberg, Gregor von Lamberg und Lucius von Landau], die diesen Brief überbringen, an M. herantreten darf, was durch M.s Brief [8181] und literarisches Geschenk bestätigt wurde.
[2] Die Absicht, M. zu vernichten, ist G. nur aus M.s Briefen an ihn [8181] und an Hubert [Languet: 7890] bekannt. G. weist den Vorwurf zurück, nach Reichtum und Ruhm zu streben.
[3] Er rechtfertigt das Verhalten von M.s Gegnern.
[4] Differenzen bestehen nur in folgenden Lehrstücken: Heilsnotwendigkeit der Werke, freier Wille (für beide Berufung auf Luther) und neuer Gehorsam bzw. Wiedergeburt.
[5] Eindringliche Bitte nachzugeben.