M. an Heinrich Moller [in Celle].
- [Wittenberg], 31. Mai 1556
[1] Mo. kennt aus langjähriger Hausgemeinschaft M.s Vorliebe für die aristokratische Verfassung und seine Sehnsucht nach Wahrheit und Eintracht in der Kirche.
[2] Wunschgemäß [wurde Paul von Eitzen zum Doktor der Theologie promoviert]. Mo. hätte an der Disputation [⇨ 7831.3] teilnehmen sollen, und M. hätte ihn zum Schreiben gebrauchen können; doch zog er das Zusammensein mit seinem Bruder [Joachim Moller in Celle] vor.
[3] Hz. [Christoph] von Württemberg hat in Regensburg schon ein Quartier für seine Theologen gemietet, wie M. gestern erfuhr.
[4] Siebenbürgen unterwarf sich dem Sohn des Johannes [Zápolya, Johann Sigismund Zápolya,] unter der Bedingung, daß keine Türken in das Land kämen. Über die Türken im restlichen Ungarn.
[5] Grüße an alle, besonders Mo.s Bruder [Joachim] und dessen Braut [N. Klammer].
Fundort:
CR 8, 766f Nr. 6000.
‒ MBW.T 26.