M. an Hieronymus Weller [in Freiberg]. - [Wittenberg], 7. März [1556]

[1] Kf. [August von Sachsen] äußerte sich wohlwollend über W., ebenso [Hans von] Ponickau und [Ulrich] Mordeisen, mit denen M. wegen der von W. beantragten Zuweisung von Einkünften aus dem [Freiberger] Kollegiatstift sprach. W. soll sich noch einmal an sie wenden [⇨ 7770].

[2] M. erhielt von W. eine Zeichnung am Tage, an dem er morgens einen Kometen beobachtete [5. März]. Dessen üble Bedeutung für [Kaiser Karl]. Vor dem Tod seines Vaters [Philipps des Schönen] erschien ebenfalls ein Komet.

Fundort:
CR 8, 682 Nr. 5936. ‒ MBW.T 25.
Datierung:
Jahr: Komet in M.s Annalen am 5. März 1556: Album 313. In der deutschen Fassung CR 8, 942f ist irrtümlich der 5. Mai angegeben. In den Annalen ist nicht wie 7753f Karls V. Vater, sondern sein Urgroßvater Karl der Kühne von Burgund genannt, ebenso in dem Gedicht 7877.2.

Normdaten
Personen:

August von Sachsen: GNDHagrid

Karl der Kühne: GNDHagrid

Karl V., Kaiser: GNDHagrid

Melanchthon: GNDHagrid

Mordeisen, Ulrich: GNDHagrid

Philipp von Burgund: GNDHagrid

Ponickau, Hans von: GNDHagrid

Weller, Hieronymus: GNDHagrid

Orte:

Freiberg: GeonamesHagrid

Wittenberg: GeonamesHagrid