[1] M. schickt Briefe [des Kf. Johann] über die [Visitationsergebnisse] in Gotha, Eisenach und Creuzburg. Die Stadt [Gotha] erhält die Einkünfte des Augustinerklosters. Eisenach soll Vorschläge unterbreiten, da die Zuweisung des [Zisterzienserklosters] Johannisthal noch nicht sicher ist. M. tat sein Bestes; [Gregor] Brück brachte die Sache zum Abschluß. Kf. [Johann] erteilte die Genehmigung trotz seiner Verstimmung über gewisse Untertanen [CR 1, 1033f Nr. 581]. Myc.s Bezüge.
[2] M. fragt nach den Verhandlungen mit [Christoph Ering, ⇨ 742.5]. Die Pfarreien Eisenach, Creuzburg und Waltershausen darf Myc. noch nicht besetzen. Anbei die Verordnung für Creuzburg.
[3] M. las gestern Myc.s Beschwerde an den Kanzler [Christian Beyer] über [einen Politiker in Gotha]; er ermahnt ihn wiederum, sich auf sein [geistliches] Amt zu beschränken.
[4] Die [Gothaer] Kanoniker müssen jährlich dem Schösser Rechnung erstatten; für die [Zisterzienser-]Nonnen [zum Heiligen Kreuz vor Gotha] ist gesorgt. Myc. soll veranlassen, daß die Einkünfte vakanter Pfründen laut M.s Vorschlag einem Stipendienfonds zufließen.
[5] Der übel zugerichtete [Valentin Mustaeus] in Oßmannstedt wird [Kanoniker in Gotha]. [Johannes] Oswald erhält 6 Taler zurück. Myc. soll Waltershausen den Pfarrer ankündigen und Eisenach zur unverzüglichen Ausführung des beiliegenden kurfürstlichen Befehls ermahnen. Anbei Briefe von Ludwig Fischer und [Johannes Francus] Portunus.