[1] Sch. empfiehlt die Überbringer Johannes Erbar und Laurentius Weinel, die auf Ansuchen des Rates von Cham ein Stipendium von Kf. [Friedrich II.] von der Pfalz erhalten.
[2] Bittschrift der Österreicher an Kg. Ferdinand, sie nicht zum Abendmahl unter einer Gestalt zu zwingen.
[3] Der Wiener Rektor [Johannes Gössl] befahl die Teilnahme an der Gedenkfeier für Ehz. Rudolf [IV.] von Österreich, den Gründer der Universität, am 29. Juli.
[4] Anbei als Beispiel satanischer Verblendung eine Beschreibung der Prozession an [Mariä Himmelfahrt] in Wien.
[5] Dem gewählten Eb. von Salzburg, Michael von Kuenburg, versagte Papst [Julius III.] die Bestätigung, da die Resignation des Hz. Ernst von Bayern unerlaubt sei. Kg. Ferdinand und Hz. Albrecht von Bayern unterstützen dies, denn sie hatten die Wahl des Bf. [Wolfgang I.] von Passau betrieben. Eb. Michael sucht sich durch Einführung der jesuitischen Gegenreformation zu halten.
[6] Bücherzensur auf der Linzer Messe.
[7] Als in Ingolstadt [Veit] Amerbach M. und Luther gegen ungerechte Angriffe auf ihre Bußlehre verteidigte, tat der Vorsitzende der Disputation [NN] das Thema mit einem Schluck Wein ab.
[8] Sch. erbittet die durch Lazarus Peuschel überbrachte Tabula Dialectices mit einer Vorrede zurück. Segenswunsch.