M. an Hieronymus Baumgartner in Nürnberg. - [Wittenberg], 16. Februar [1554]

[1] Der türkische Sultan [Suleiman] verspricht angeblich Ungarn einen sechsjährigen Waffenstillstand. Er ließ seinen ältesten Sohn [Mustafa] auf eine falsche Beschuldigung seines Schwiegersohns [NN] hin töten.

[2] Der mecklenburgische Kanzler [Johannes von Lucka] wurde zu Mgf. Albrecht [von Brandenburg-Kulmbach] nach Niedersachsen geschickt. Die Kurmärker rechnen nicht mit Frieden.

[3] Gebet.

[4] M. schickt die [Rede] über Fürst Georg [von Anhalt: CR 12, 68-79 Nr. 140; Koehn Nr. 184] und ein deutsches Buch [wohl der Kleine Katechismus: Suppl. 5/1, 421-485; vgl. 362-369 und CXLIV Nr.XI,2] für B.s Frau [Sibylle].

[5] An M.s 57. Geburtstag.

Fundort:
CR 8, 224f Nr. 5543. ‒ MBW.T 23.
Datierung:
Jahr aus 4 und 5. Das übersandte Exemplar der Rede mit eigenhändiger Widmung M.s befindet sich in der Nürnberger Stadtbibliothek: Strob. 405 8o (Koehn l.c.).
Nachtrag:
1 zu berichtigen: ... auf eine falsche Beschuldigung seines Schwiegersohns [Rüstem Pascha] (nicht: [NN]) hin ...

Normdaten
Personen:

Albrecht von Brandenburg-Kulmbach: GNDHagrid

Baumgartner, Hieronymus: GNDHagrid

Baumgartner, Sibylle: GNDHagrid

Georg von Anhalt: GNDHagrid

Lucka, Johannes von: GNDHagrid

Melanchthon: GNDHagrid

Mustafa: GNDHagrid

Rüstem Pascha: GNDHagrid

Suleiman, Sultan: GNDHagrid

Orte:

Nürnberg: GeonamesHagrid

Wittenberg: GeonamesHagrid