M. an Johannes Aurifaber [Vratislaviensis in Rostock].
- [Wittenberg], 23. Juni [1552]
[1] M. begrüßt die Absicht, Andreas [Wesling] nach [Rostock] zu berufen.
[2] Nach A.s Abreise [⇨ 6463.1] verhandelte M. am [kursächsischen] Hof [in Torgau, ⇨ 6470] wegen der Verlegung der Universität. Deshalb ist die [mecklenburgische Kirchenordnung, ⇨ 6412.3] noch nicht ganz fertig.
[3] In Passau sind noch Kg. Ferdinand, Hz. Johann Friedrich [d.Ä. von Sachsen] und [Kf.] Moritz [von Sachsen]. [Lgf. Philipp] von Hessen wird aus dem niederländischen Gefängnis dort erwartet. Es besteht Hoffnung auf Frieden.
[4] M. schickt einen gestern aus Breslau eingetroffenen Brief an A.
[5] Unlängst nach [Wittenberg] gekommene Ungarn berichten, daß der türkische Sultan sein Heer gegen die Perser schicke und in Ungarn Hoffnung auf Frieden sei. Gebet um Milderung der Strafen.
Fundort:
CR 8, 112f Nr. 5418.
‒ MBW.T 22.