Johannes Stigel an M. in Wittenberg. - [Jena], 6. Juni 1552
[1] Wegen Fieber schreibt St. erst jetzt, nachdem er [die Druckexemplare seiner] Elegia ad [Nicolaum Nicolai] Grudium [Wittenberg 1552] erhielt. Das Fieber kam, als Erasmus [Reinhold] abreiste, dessen Trauer um seine Frau [Martha] St. naheging. Verwünschung des [Fürsten]kriegs.
[2] M.s Voraussage gegenüber Erasmus [⇨ 6445.1] und sein Coburger Traum [⇨ 5521.1?] gingen in Erfüllung. [Hz. Johann Friedrich d.Ä. von Sachsen] teilte seine Freilassung mit. St. sorgt sich noch um ihn.
[3] Wunderbare Sonnenerscheinungen deuten auf neue Kriege.
[4] Gebet um Schutz.
[5] St. begann gestern ein Gedicht über den Heiligen Geist, das er schicken wird [⇨ 6492.2f].
Fundort:
H.-H.Pflanz, Johann Stigel als Theologe (Diss. theol. Breslau 1936), 126f Nr. 9 [H3440] (fehlerhaft).
‒ MBW.T 22.