[1] Freude über die Genesung des C., von dessen Krankheit [Caspar Peucer] geschrieben hatte.
[2] M. wartet auf Anweisungen des [kursächsischen] Hofes über seine Reise und ist verwundert über das Schweigen des [Franz] Kram [bei ⇨ 6376] und der anderen [Räte].
[3] Zu C.s Mitteilung vom Zug des [Kf. Moritz von Sachsen] in die Alpen berichtet M., nach [Nürnberg] sei gestern die Nachricht gelangt, er befinde sich dort, wohin laut C. [Johann von Heideck] gezogen sei [NN], und wolle dort die Verbündeten sammeln, [Frankfurt/Main] gewinnen und den Rheinübergang sperren.
[4] Wenn sich die Kriegsmeldung bestätigt, kehrt M. über [Leipzig] nach Hause zurück. Gebet. M. weint.
[5] Beim Empfang der [kursächsischen] Friedensbedingungen wollte sich der Kaiser vergiften, aber der Zorn über den Verrat hielt ihn davon ab.
[6] Nachdem [nun auch Bernhard Zieglers Nachfolger Johannes] Mencel gestorben ist, empfiehlt M. den [Valentin] Paceus, der für den Hebräisch-Unterricht besser als andere Bewerber geeignet ist. Grüße an [Johannes Pfeffinger] und die anderen Freunde.