M. an Joachim Moller [in Celle].
- [Wittenberg], 3. September [1550]
[1] Über die endzeitlichen Bedrängnisse der Gegenwart (Teufel).
[2] Jetzt wütet [Hz. Heinrich von Braunschweig-Wolfenbüttel]; danach werden die Türken kommen. Dennoch wird die Kirche nicht völlig vernichtet. In Buda u.a. Städten Ungarns wird das Evangelium ungestört verkündigt.
[3] Im niedersächsischen Krieg werden die [Städte] gewinnen. Gebet. In [Kursachsen] herrscht Frieden, aber der Augsburger Reichstag wird ihn stören.
[4] Mailand rüstet zum Empfang [Philipps von Spanien]. Man sagt, der Kaiser wolle ihm das Herzogtum Mailand und das Königreich Neapel verschaffen.
[5] M. muß sich gegen die Fälschungen der [Flacianer] wehren [⇨ 5891.2]. Anbei die letzte [von Paul Eber am 14.8.1550] gehaltene Rede [de doctrina physica: CR 11, 932-939 Nr. 119; Koehn Nr. 165]. Gruß an [Balthasar Klammer].
Fundort:
CR 7, 655f Nr. 4786.
‒ MBW.T 20.