[1] Wie M. mit den Wittenberger Lebensbedingungen anfänglich so wenig zufrieden war, daß er mit Luther [⇨ 27] wieder abreisen wollte [vgl. aber 25], so kam der in Italien gereiste Nürnberger Sch. zwölf Jahre früher unglücklich nach Wittenberg, wo ihm das Bier nicht schmeckte, wie Ambrosius [NN], der Vater der Magdalena [NN], bezeugt, und wo er in der artistischen Fakultät auf Ablehnung stieß, bis er den Anschluß an Otto [Beckmann], [Jodocus Trutfetter] und Ulrich von Dinstedt fand. Drei Jahre später [1510] freute er sich, als er von einer Italienreise nach Wittenberg zurückkehrte.
[2] Sch., der obgleich Jurist auch nach Höherem strebt, rühmt M.s überragende Bildung und weitverzweigte Freundschaften.
[3] Sch. bekundet seine Zuneigung, empfiehlt Gregor Schlüsselfelder und möchte gerne durch M.s Vermittlung mit Reuchlin bekannt werden.
[4] Er wirbt um Verständnis für seine alte Freundschaft mit Eck, den er mit den Wittenbergern aussöhnen möchte.