[1] H.s Brief gab M. dem Pfarrer [Johannes Bugenhagen] und den anderen Kollegen zu lesen. Sie alle wünschen der Kirche Frieden und bedauern, daß die Teufel allenthalben Ärgernisse erregen, wogegen man beten soll.
[2] Auch M. und [Bugenhagen] haben erfahren, daß Teufel durch teuflische Exorzismen ausgetrieben werden können. H. soll unerschrocken prüfen, ob es sich um solche Zauberei handelt, und gegebenenfalls dagegen predigen.
[3] Während M. bei anderen bürgerlichen Delikten gegen heftigen Tadel [durch die Geistlichen] ist, müssen Abgötterei und Zauberei bekämpft werden. Doch soll in der Predigt der Unterschied zu göttlichen Wundern und natürlichen Abläufen deutlich gemacht werden.
[4] Segenswunsch. Gruß an Johannes [Sigfrid, ⇨ 5085] und Thomas [Matthias]. Die Frau des Ambrosius Reuter, [Walburga], ist gestorben [CR 6, 777f Nr. 4121].