M. an Nikolaus von Amsdorf, Bf. von Naumburg [in Zeitz].
- [Wittenberg], 7. Juni 1546
[1] M. erinnert an die einstige Freundschaft zwischen Luther und A. und dankt, auch im Namen der Kinder [Luthers], für das Geld [⇨ 4274]. M. und ein Freund [Ambrosius Reuter?] haben 100 Gulden aufgebracht. Damit ist der Kaufpreis [für das Gut Wachsdorf] beisammen [⇨ 4325]. Trotzdem fuhr [Katharina] Luther nach Mansfeld, um einen Vorschuß der in zwei Jahren fälligen 2000 Gulden von den Gff. [Albrecht, Philipp und Johann Georg von Mansfeld] zu erbitten, was M. mißfällt.
[2] Kaiser Karl hat sich für das Verhalten seiner Kommissare in Halle entschuldigt und versichert, noch keinen Krieg in Deutschland beginnen zu wollen.
[3] Georg [von Amsdorf] konnte in der Prüfung den Unterschied zwischen Naturrecht und positivem Recht erklären.
Fundort:
O.Waltz: ZKG 2 (1878), 164 Nr. 39 [H2209]; vgl. J.K.Seidemann: ZKG 3 (1879), 302f.
‒ MBW.T 15.