M. an Johannes Mathesius [in Joachimsthal].
- [Wittenberg, 12. oder 14. April 1543]
[1] In der Hoffnung auf die Unsterblichkeit und die Erhaltung eines Restes [der Kirche] trotz endzeitlichem Wüten der Fürsten soll man auch die Studien fördern.
[2] M. empfiehlt den Überbringer Johannes Salater, der als Unterlehrer nach Joachimsthal geht.
[3] [François de Guise] richtete [am 25. März in Gorze] ein Blutbad unter Männern und Frauen aus Metz an, die einen evangelischen Prediger [Guillaume Farel] hören wollten. Dies angesichts der Türkengefahr!
[4] Grüße an [Johannes] Neefe und an den Schulleiter [Stephan Calopedius]. In drei Tagen wird M. zu den Kölnern abreisen.
Fundort:
CR 5, 92 Nr. 2683; dazu H.Volz: ARG 31 (1934), 51 [H3409]; vgl. Loesche, Mathesius 2, 241 Nr. 11.
‒ MBW.T 12.
Datierung:
Datum wie 3224.