Christoph Scheurl an M. in Wittenberg.
- Nürnberg, 23. Oktober 1518
[1] Aus Aschaffenburg zurückgekehrt fand Sch. M.s Brief [25] und ist hoch erfreut über dessen Freundschaft.
[2] Er blickt in Dankbarkeit zurück auf die fünf Jahre seiner Wittenberger Lehrtätigkeit.
[3] Dem von [Franz] Irenicus, Hutten u.a. geschätzten M. erfüllt er gerne die Bitte: [Hans d.Ä.] Koberger schickt die einzige verfügbare griechische Bibel an seinen Faktor [Peter Clement] nach Leipzig.
[4] Gute Wünsche für Otto [Beckmann], Karlstadt u.a. Über die Luthersache will Sch. an Otto [Beckmann] schreiben [Soden-Knaake, Ch. Scheurl's Briefbuch 2 (1872), 55-58 Nr. 174]. Empfehlung des Johannes Tucher.
Fundort:
Bds. 1f Nr. 2; Suppl. 6/1, 47-49 Nr. 43.
‒ MBW.T 1.