Paul Eber an M. [in Regensburg].
- [Wittenberg], 15. Juli 1541
[1] E. erfuhr erst jetzt aus einem Brief an Cruciger, daß M. noch in Regensburg zu tun hat.
[2] Empfehlung des Überbringers Peter [Faber], der von Mgf. Georg von Brandenburg[-Ansbach] ein Stipendium erbittet [⇨ 2772].
[3] M.s Familie geht es gut. Seine Frau [Katharina] wurde von E. aus Frankfurt[Oder] zurückgebracht; das neugeborene Kind seiner Tochter Anna [Sabinus] ist gestorben.
[4] E. erhielt vom Senat der Universität mit Zustimmung des Kf. [Johann Friedrich von Sachsen] den schlechter bezahlten Lehrauftrag des [Johannes] Marcellus [am Pädagogium], der Nachfolger des verstorbenen [Professors für lateinische Dichtung Balthasar] Vach geworden ist. E. würde seinen Neidern weichen, zumal er bisher seinen Stil nicht genügend ausbilden konnte.
[5] Grüße vom Rektor [Kilian Goldstein], der über den Tod des Philipp Lang [⇨ 2741.2] betrübt ist.
Fundort:
CR 4, 521f Nr. 2311.
‒ MBW.T 10.
Nachtrag:
Regest 3 zu ergänzen: ... das neugeborene Kind [Magdalena] seiner Tochter Anna ...